Metaphern                                  


Das größte Übel ist die Angst


Einst saß ein alter weiser Mann unter einem Eichenbaum, als der Seuchengott des Weges kam. Der alte Mann fragte: „Wohin des Weges?“ Der Seuchengott antwortete: „Ich gehe in die Stadt und stecke 100 Leute an, so wie es meine Aufgabe ist.“ Ein Jahr war seitdem vergangen und der alte weise Mann saß noch immer unter dem Eichenbaum, als erneut der Seuchengott an ihm vorbeikam. Der alte Mann war wütend und hielt den Seuchengott an. Du wolltest doch 100 Leute anstecken, doch stattdessen hast du Wort gebrochen und das halbe Dorf infiziert. „Nein“ erwiderte der Seuchengott scharf. Nicht ich habe all die Menschen angesteckt. Ich habe meinen Auftrag erledigt 100 Menschen, den Rest hat die Angst erledigt.


      
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